Wer an das wohlschmeckende Edelgewürz Safran denkt, denkt sicher nicht in erster Linie an unser Nachbarland Frankreich. Und das ist nicht unbedingt verwunderlich, schließlich werden im Iran etwa 91% des Weltsafranaufkommens produziert. Dennoch hat so mancher Safranbeutel, der über deutsche Ladentische wandert, auch französische Wurzeln. Jedes Jahr im Oktober ist es im Südwesten von Frankreich wieder soweit: der “Crocus sativus”, wie der botanische Name der Ursprungspflanze lautet, kommt in die Blüte und leitet somit die Erntesaison des wertvollen Gewürzes ein. Mühsam ist sie, diese Ernte, bei der jede einzelne Blüte von Hand gepflückt werden muss. Um nur ein Gramm der wertvollen Safranfäden zu gewinnen, bedarf es etwa 140 jener handgepflückter Blüten. Andere europäische Anbauländer sind neben Frankreich auch noch Spanien, Griechenland und Italien, aber auch ganz vereinzelt in Österreich und der Schweiz.

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Bei der Ursachenforschung warum der Flug AF 447 auf seiner Reise nach Frankreich abgestürzt ist, tun sich neue Abgründe auf.

Angeblich war für das Unglück ein fehlerhafter Tempomesser verantwortlich. Vor dem Unglück der Air France Maschine aus Frankreich sollen drei der sogenannten Pitotsonden um 50 Kilometer pro Stunde abweichende Werte angezeigt haben. Fehlerhafte Geschwindigkeitssensoren bei einem Airbus der Typen A 330 beziehungsweise A 340 waren Airbus bereits seit einem Jahr bekannt.

Bei Air France sprach man letzten November von einer “beträchtlichen Zahl von Zwischenfällen“ in Verbindung mit Geschwindigkeitsmessern an den Airbussen A330 und A340. Grund für die Zwischenfälle seien Anomalien an den Messgeräten. Die Pilotengewerkschaft Alter rief in Frankreich deshalb zum Boykott auf: Die Air France Piloten sollten sich weigern Airbusse dieser Typen zu fliegen, bis nicht alle alten Sonden ausgetauscht wären.

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