11. Januar, 2012
Italien erhöht Maut erneut
Ob Skifahren in Südtirol oder Strandurlaub an der Adria – sowohl im Winter als auch im Sommer verbringen vieleUrlauber ihre Ferien in Italien.
Und nicht wenige brechen mit dem eigenen Auto auf in den Süden. Gerade die bekannte Ferienorte im Norden des Landes wie Cortina d`Ampezzo in den Dolomiten, St. Johann im Ahrntal, Jesolo, Cesenatico oder Rimini an der adriatischen Riviera, oder die klassisch-romantischen Städte Venedig oder Florenz, die Hauptstadt der Toskana sind typische Autoziele.
Dumm nur, dass die italienischen Mautgebühren schon wieder erhöht wurden. Nach der letzten Erhöhung im September 2011 erfolgte am 1. Januar diesen Jahres schon wieder eine weitere.
Teilweise steigen die Kosten kräftig, um bis zu zehn Prozent. Schuld daran ist das Spar- und Reformpaket des neuen Präsidenten Mario Monti. Das gesteht den Autobahnbetreibern zwar nur ein Plus von drei Prozent zu. Allerdings wurde das teilweise so interpretiert, dass eine saftige Mautsteigerung dazu benutzt werden könnte, Investitionen wieder reinzuholen.
Mit 1,22 Prozent äußerst gering ist der Aufschlag auf der von Deutschen und Österreichern häufig genutzten Brenner-Autobahn. Für alle, die ihren Badeurlaub in Venetien verbringen wollen, wird es hingegen richtig teuer: Die Autovie Venete erhöhen um 12,93 Prozent. Als Begründung wird der Bau einer dritten Fahrspur genannt. Berechnet man alle Kosten mit ein, die eine Autofahrt verursacht, kommt ein Flug unter Umständen billiger.
Wer den weißen Zauber der Alpen erleben will, für den gibt es leider oftmals keine Alternative zur Anreise mit dem eigenen PKW. Campingurlaubern im Sommer ergeht es nicht anders.
Allerdings gibt es ja auch noch die Landstraßen. Die sind immer noch gratis. Wer genügend Zeit mitbringt und sparen möchte, kann also ausweichen. Natürlich Sind Sie so bedeutend länger unterwegs. Aber man sieht schließlich auch mehr von der Landschaft – ein nicht unbedeutender Teil beim Reisen.
Tags:Autobahngebühren, Italien, Mautgebühren






