28. Juli, 2008
Naturparadies Costa Rica
Costa Rica, ist spanisch und steht für reiche Küste. Konsequenterweise wird Costa Rica auch die Schweiz Südamerikas genannt. (Obwohl es in Mittelamerika liegt.) Der Ausdruck kommt allerdings von den Amis, die es lieben Ihre Ferien – vor allem den Spring Break – in Costa Rica zu verbringen. Und für die beginnt nun mal Südamerika da, wo die USA aufhört. Ganz im Gegensatz zu den Nordamerikaner haben die Europäer Costa Rica noch nicht wirklich als ihr Reiseziel entdeckt. Dabei ist das kleine Land zwischen Panama und Nicaragua tatsächlich ein tropisches Paradies.
San Jose die Hauptstadt Costa Ricas ist für den Einstieg und zur Gewöhnung an tropische Temperaturen ganz nett. Viel Zeit sollte man dort aber nicht unbedingt verbringen, vor allem wenn man sich in einem Land wie Costa Rica befindet, dass vor allem durch dichte grüne Vegetation, eine unglaubliche Artenvielfalt und weitere Naturwunder besticht.
In den Bergketten der Cordilleras gibt es immer noch eine große Zahl aktiver und erloschener Vulkane. Ich selbst habe einen Ausflug nach La Fortuna unternommen, um den 1633 m hohen Arenal zu sehen. Der Arenal ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. Mit etwas Glück kann man bei einer Tour zum Vulkan Funken sprühen oder die glühende Lava zu Boden fließen sehen. Diese kleineren regelmäßigen Ausbrüche sind (aus der Ferne!) völlig ungefährlich zu beobachten und ein einzigartiges Schauspiel. Die Erinnerung daran wird Sie ein ganzes Leben lang begleiten.
Allerdings brauchen sie eine wirklich gute Kamera, um das Feuerwerk einfangen zu können.
Die Pazifikstrände Costa Ricas sind der Hit bei Surfern. Die zum Teil sehr hohen Wellen verlangen aber schon einiges Können. Gott sei dank gibt dazwischen auch einige Strandabschnitte, die zum Schwimmen geeignet sind. Insgesamt aber ist Costa Rica wohl für einen reinen Badeurlaub (ohne Brett) nicht vorbehaltslos zu empfehlen.
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