In Mexiko stehen den Hoteliers harte Zeiten bevor. Der Ausbruch der Schweinegrippe hat den Mexiko-Tourismus praktisch zum Erliegen gebracht. Gewarnt wird offiziell nur vor Reisen in die Hauptstadt Mexico City, wo erhöhte Ansteckungsgefahr besteht. Doch auch Pauschalreisen nach Cancun, Mexikos Touristenhochburg, werden kaum mehr gebucht. Die Hotel Auslastung im eigentlichen Top-Ziel Cancun liegt nur mehr bei 40 Prozent und es wird wohl noch schlimmer werden, denn 70 Prozent der für die nächsten Wochen gebuchten Hotelzimmer wurden inzwischen wieder gecancelt. Für die Mexikaner, die sehr auf die Einnahmen durch den Tourismus angewiesen sind, ist das fatal. In Cancun schätzt man den Verlust durch eine Woche Schweinegrippe auf 2,4 Millionen Dollar. Dabei lässt man sich in Cancun wirklich etwas einfallen, um zumindest die Urlaubsgäste, die die Schweinegrippe noch nicht völlig abgeschreckt hat, zu sich zu locken. In vielen Restaurants sind plötzlich zwei Essen zum Preis von einem zu haben. Souvenirläden verkaufen alles für einen Dollar etc.
Urlaub in Cancun wird so in der Krise zum Superschnäppchen – die Kehrseite ist ja bekannt.

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