Kanarische InselnDie Kanarischen Inseln liegen westlich von Nordafrika im Atlantik. Die sieben Hauptinseln Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro  bilden zusammen mit sechs Nebeninseln die Kanaren. Das milde kanarische Klima sorgt auch im Winter für dauerhaft angenehme Temperaturen. Aufgrund der Durchschnittstemperaturen zwischen 18 und 26 Grad sind die Kanaren auch als die Inseln des „ewigen Frühlings“ bekannt. Es empfiehlt sich daher immer mit leichter Sommermode im Gepäck zu verreisen. Nicht nur für Urlauber, sondern auch für Geologen interessant ist die Vulkaninsel Lanzarote. Im Nationalpark Timanfaya reihen sich dort die so genannten „Montañas del Fuego“, die Feuerberge, aneinander. Sie zeugen von einem der größten Vulkanausbrüche der jüngeren Geschichte. Von 1730 bis 1736 entstanden dabei über 100 Vulkane und es bildete sich das größte zusammenhängende Lavafeld der Erde, welches zeitweise ein Drittel der Grundfläche von Lanzarote bedeckte.

Hotel Kanaren – besonders für Wassersportler und Familien ein Erlebnis

Kanarische InselnDie Hauptstadt Gran Canarias, Las Palmas, besticht mit zahlreichen malerischen Hotels in der sehenswerten historischen Altstadt sowie im Hafengebiet. Die Küstenstädte mit den meisten Hotels und dem lebhaftesten Nachtleben auf Gran Canaria sind Maspalomas, Playa del Inglés und San Agustín im touristisch gut erschlossenen Süden der Insel. Besonders beeindruckend sind die Wanderdünen Gran Canarias in Maspalomas. Man kann Sie entweder im Rahmen einer Kameltour besichtigen oder aber – für Actionfreunde – mit dem Jeep erkunden. Im Gegensatz zur südlichen Region ist der Norden der Insel weitaus weniger touristisch erschlossen und ermöglicht es auch den Besuchern, die auf der Suche nach Ruhe und Erholung in einem kleinen aber feinen Hotel sind, einen perfekten Urlaub zu erleben. Von Puerto de la Luz, dem größten Hafen Gran Canarias, gibt es regelmäßige Fährverbindungen zu den anderen Kanarischen Inseln. Aufgrund der geringen Entfernungen sind auch Tagesausflüge zu den Nachbarinseln problemlos möglich. Wer auf einen Besuch der anderen Inseln verzichtet, kann vom „Cruz de Tejeda”, einem Aussichtspunkt am Gipfel den Ausblick zum „Pico del Teide“ auf der Nachbarinsel Teneriffa genießen. Fuerteventura, nach Teneriffa die zweitgrößte Insel der Kanaren, gilt allgemein als Mekka für Windsurfer. Besonders an der Nordküste bei Corralejo oder an der Ostküste zwischen der Costa Calma und Jandía finden Windsurfer wie Kitesurfer aufgrund des beständigen Windes herausragende Bedingungen vor. Wellenreiter kommen hingegen vor allem an der Westküste voll auf ihre Kosten. Aufgrund der zahlreichen kinderfreundlichen Hotels fühlen sich auf Fuerteventura aber neben den Wassersportlern auch Familien im Urlaub wunderbar aufgehoben. Auf La Palma, der nordwestlichsten der sieben großen Inseln der Kanaren, gibt es noch keinen Massentourismus. Die wenigen kleinen Hotels sind gegenüber den Ferienwohnungen in der Minderheit. Sie werden es voraussichtlich auch bleiben, da man auf La Palma seit einigen Jahren verstärkt auf den „turismo rural“, den ländlichen Tourismus, setzt: Dabei werden alte kanarische Bauernhäuser, vor allem im  Hinterland, renoviert und als Ferienunterkünfte angeboten. Insgesamt sind es vor allem Wanderer und Mountainbiker, die sich auch aufgrund der geführten Ganztagestouren besonders wohl auf der Insel fühlen.

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