28. Juli, 2008
Erlebnisreise nach Laos
Bei meiner Rundreise durch Südostasien hatte ich eigentlich nicht vor lange in Laos zu bleiben. Der einzige Binnenstaat Südostasiens lockt einfach nicht mit feinen weißen Sandstränden, wie die Nachbarn Thailand und Kambodscha. Wie überrascht ich doch war, dass Laos letztendlich das Land war, von dem ich am meisten beeindruckt war.
Das ganze Land wirkt wie eine Oase in einer hektischen Welt. Allein die Hauptstadt Vientiane beweist, das eine asiatische Großstadt nicht nur aus suprairdischen Hochhäusern, Verkehrschaos und Smog bestehen muss. Vientiane ist bei weitem nicht so geschäftig wie Bangkok und auch nicht so mondän wie Singapur, sondern richtig gemütlich, teilweise sogar beschaulich. Die Lebensader Vientianes ist, wie in ganz Laos, der Mekong. Am Fluss reiht sich ein kleines Fisch BBQ-Restaurant an das nächste. Sehr zu empfehlen ist dazu der Grüne Papaya-Salat mit Erdnüssen!
Auch sonst bietet Vientiane einiges an kulinarischen Köstlichkeiten. Laos ist vielleicht das Land in Südostasien, das am meisten durch die französische Kolonialzeit geprägt wurde. Zumindest was Baguettes und Croissants betrifft. Die schmecken frisch aus einer laotischen Bäckerei fast genauso wie in Paris.
Folgt man dem Mekong von Vientiane aus weiter nach Süden erreicht man die Region der 1000 Inseln. Und wenn ich vorher geschrieben hatte, dass Laos keine Strände besitzt, dann ist das nicht ganz richtig. Denn Laos liegt zwar nicht am Meer, aber auf den Inseln am Mekong stellt sich das Beach-Feeling automatisch ein!
Wer an der Kultur Asiens interessiert ist und gerne buddhistische Tempel besichtigt, der sollte auf keinen Fall die alte laotische Königsstadt Luang Prabang auslassen. Der Königspalast ist inzwischen das Nationalmuseum und auch im Wat Visounarath sind zahlreiche Buddha Statuen ausgestellt.
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